Guatemala Projekt

Aktuelles aus dem Freundeskreis Guatemala

Sonntag, 06.03.16
Jahressitzung "In seiner Jahressitzung hat der Freundeskreis Guatemala einstimmig beschlossen weiterhin Zeichen zu setzen im Kampf gegen Armut und Hunger. Wir möchten den Menschen in unseren Partnerorten die Möglichkeiten eröffnen zu überleben - ihren Heimatorten, ihnen Hoffnung geben und zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Geplant ist eine Sommeraktion am 26.06.2016 und natürlich unser Adventsbrunch am 1. Adventssonntag. Alle Mitglieder des Freundeskreis Guatemala werden wieder zu beiden Aktionstagen Essen und Tatkraft spenden und hoffen auf eine rege Teilnahme."


01.03.2016
Brief von Frau Köster

Liebe Familie Oehlschlägel,

Jetzt beginnt bald wieder die "Notzeit" in Guatemala. Durch die große Trockenheit ist ja wieder die Ernte im Osten des Landes fast ganz ausgefallen, und so werden wir wieder etliche Menschen mit Mais unterstützen. Vielleicht haben Sie ja die Tage in den Nachrichten den Hinweis auf El NINO gehört, was ja übersetzt der Junge heißt.

"Wetterphänomen El Ninio trifft Äthiopien mit der schlimmsten Dürre- und Hungerkatastrophe seit 30 Jahren. Ausbleibende Regenfälle führten zum Vertrocknen der Ernten und Versiegen der knappen Wasserquellen. Schon jetzt leiden Millionen Kinder und Erwachsene unter Hunger.

Dieser El Nino treibt ja schon seit Jahren sein Unwesen im Osten des Landes, und keiner weiß Abhilfe zu schaffen. Es sind die Folgen unseres weltweiten Handelns gegen die Natur. Die Ärmsten und Schwächsten müssen darunter leiden.

Dank Ihrer Spende ist es uns möglich, den Familien etwas Hoffnung zu gehen. Dafür sage ich Ihnen auch im Namen der Beschenkten nochmals ein ganz herzliches Dankeschön. Ihre Solidarität ist ein Licht- und Hoffnungszeichen für die Menschen in Guatemala.

In diesem Sinne verbleibe ich mit allen guten Wünschen und mit freundlichen Grüßen, Ihre

Elke Köster


22.12.2015
Brief von Frau Köster zur Weihnachten

Liebe Gemeinde von St. Paulus,

liebe Mitglieder vom Freundeskreis Guatemala,

ganz herzlich sagen wir Ihnen Dank für die große Summe von 2355 €, die Sie uns in den vergangenen Tagen überwiesen haben. Das Geld geben wir nach San Gabriel und San Carlos Alzatate weiter, um unsere dortigen Missionsaufgaben zu unterstützen.

Ich habe ja einiges erzählt, als ich bei Ihnen war, aber sicher konnten Sie inzwischen auch einen Blick in unseren Jahresrundbrief 2015/2016 werfen. Besonders im Osten des Landes ist die Not sehr groß. Vertrocknete Erde und ausbleibender Regen beeinträchtigen die Ernte und so fehlt der lebensnotwendige Mais.

In den letzten Tagen habe ich mit meinem Mitschwestern in Guatemala gesprochen. Sie sind so froh um jede Unterstützung. Denn jetzt ist Trockenzeit, d.h. die Erde ruht sich aus und es wächst nichts. Denn eigentlich sollte ja die Ernte da sein, damit die Menschen genug zu Essen haben aber—. Jetzt gilt es die Zeit so gut wie möglich zu überbrücken und auf die nächste Erntezeit zu hoffen. Hoffnung, dies ist ja auch die Botschaft von Weihnachten, Hoffnung für alle, die auf die Erlösung warten, ob nun in Guatemala oder hier in Herford und Detmold.

Im Namen meiner Gemeinschaft sage ich Ihnen ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Solidarität mit den Menschen in Guatemala und unsere Missionsarbeit.

Mit allen guten Wünschen für die Weihnachtszeit

Elke Köster, Missionsverwalterin

P.S. Herzlichen Dank für die so freundlichen Aufnahme in ihrer Gemeinde.


Sonntag, 29.11.2015
Brunchen für Maisspenden und Schulgeld
Freundeskreis Guatemala sammelt für die Armen in Zentralamerika

Die Kirche war voll wie andernorts erst vier Wochen später an Weihnachten –der Festgottesdienst zum 1. Advent und der anschließende Adventsbrunch sind in St. Paulus Herford längst zur Institution geworden. Kein Wunder: Schon seit 1998 wird an diesem Tag für Guatemala gesammelt; seit 2001 organisiert das alles der "Freundeskreis Guatemala". Begonnen hatte alles über eine persönliche Beziehung zu Agnes Silies vom Institut St. Bonifatius, die als Missionarin in Guatemala tätig war. Unterstützt hat der Freundeskreis die Projekte an ihren jeweiligen Einsatzorten – zunächst in den Bergdörfern San Carlos Alzatate und San Pedro Pinula, zuletzt dann auch in San Gabriel. Nachdem Agnes Silies im Jahr 2014 aus dem Missionseinsatz heimgekehrt war, entschied sich der Freundeskreis Guatemala, die Unterstützung dennoch weiterzuführen: Über die Jahre war das Vertrauen gewachsen, dass die guatemaltekischen Mitglieder des Instituts St. Bonifatius mit dem Geld genauso verantwortungsvoll umgehen würden.

Der Freundeskreis sorgte auch dafür, dass das Ereignis im Pfarrverbund und in der örtlichen Presse bekannt gemacht wurde. So kamen über 300 Personen, um die Messe mitzufeiern, darunter viele Gäste. Mit von der Partie war aber auch wie immer die Paulanerband, die den Gottesdienst mit ihren Liedern gestalten, und die Messdiener. Diese rückten mit 20 Personen zum Ministrieren an. Der Weihrauch duftete; der Altarraum war mit einem Behang und einer Stola aus typisch guatemaltekischem Webstoff geschmückt. Vikar Michael Bendel regte in seiner Predigt an, sich auf Weihnachten vorzubereiten, indem man die Armen in den Blick nimmt, aber auch die eigene Beziehung zu Gott. Die Kollekte für Guatemala sei "sehr leise gewesen – ein gutes Zeichen", sagte Maria Oelschlägel vom Freundeskreis Guatemala im Hinblick auf die nur verhalten raschelnden Scheine später. Am Ende der Messe stellte Elke Köster, Missions-Verwalterin vom Institut St. Bonifatius, als Überleitung zum Brunch kurz das Anliegen des Guatemala-Projekts vor. Es stand in diesem Jahr auch in besonderer Verbindung zum Missionswerk Adveniat: Bischof Julio Cabrera von Jalapa eröffnete zur gleichen Zeit in Stuttgart die Aktion des Lateinamerika-Hilfswerks. Zu seiner Diözese von Jalapa gehört auch die von St. Paulus Herford unterstützte Gemeinde in San Carlos Alzatate.

Im Anschluss an die Messe folgte der von den Freundeskreis-Mitgliedern vorbereitete Brunch. Und da hatten sie wirklich jede Menge zu tun: "So viele Besucher gab es noch nie!", freute sich Maria Oelschlägel vom Freundeskreis. Gut besucht sei der Brunch schon immer gewesen, aber sonst hätten immer alle einen Sitzplatz gehabt. Erstmals mussten diesmal auch die Stehtische im Vorraum herhalten, damit alle die gespendeten Suppen, Salate und Kuchen auch verzehren konnten. Der Erlös aus dem Brunch (2.350 €) geht ebenfalls nach Guatemala. Als sich alle gestärkt hatten, stellte Elke Köster mit einer Powerpoint-Präsentation die Arbeit des Instituts St. Bonifatius in Guatemala vor und berichtete dabei auch über die Verwendung der Spendengelder aus Herford: In den Bergdörfern San Carlos Alzatate und San Gabriel, wo auch in diesem Jahr wieder eine anhaltende Dürre die Maisernte vernichtete und viele Menschen hungern, werde Mais zugekauft. Ein Zentner des guatemaltekischen Hauptnahrungsmittels für 20 Euro reiche einer sechs- bis achtköpfigen Familie eine Woche lang. Außerdem seien viele Familien wegen ihrer Armut nicht in der Lage, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Daher würden die Spendengelder auch für Schulgeld-Stipendien verwandt.

Insgesamt zeigte sich der Brunch als Erfolg: Das Buffett wurde komplett geleert, die Spendenkasse im Gegenzug gefüllt. Die Mitglieder des Freundeskreises hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, aber "wir wissen ja, wofür wir das machen", lächelte Maria Oelschlägel. Zum Schluss sei nochmals den Messdienern gedankt: Sie versahen nicht nur den Altardienst in der Festmesse, sondern kümmerten sich auch beim Brunch darum, dass das Geschirr wieder sauber wurde.

Cornelia Klaebe

Sonntag, 30.11.2014
Guatemalabrunch 2014 - Wir sind alle Arbeiter im Weinberg des Herrn

Der 1. Advent 2014 stand wieder ganz im Zeichen des Guatemalprojektes.

Die Mitglieder des Freundeskreis Guatemala, die paulanerband, die Messdiener und viele weitere Gemeindemitglieder aus St. Paulus hatten sich wieder freudig auf diesen Tag vorbereitet. Die Kirche war zum Gottesdienst gut gefüllt und alle warteten gespannt, was Agnes Silies dieses Mal über "unsere" Orte in Guatemala berichten würde.

Frau Silies sprach über die Fortschritte und die unermüdliche Willenskraft der Guatemalteken ihr Leben zu meistern. Sie dankte der Gemeinde St. Paulus wiederum für ihren stetigen Einsatz und immer wiederkehrenden Spenden. "So sind wir alle Arbeiter im Weinberg des Herren"

Nach der Stärkung am wieder reichhaltig ausgestatteten Buffet konnten sich die Gäste und Mitglieder des Freundeskreis Guatemala in Form einer Diashow, die Agnes Silies lebhaft referierte, ein umfassendes Bild von der Situation in Guatemala machen.

Der Freundeskreis Guatemala dankt nicht nur den zahlreichen Spendern ganz herzlich, sondern auch den Messdienern der Gemeinde St. Paulus, die sich zum wiederholten Male um den Abwasch kümmerten.

Agnes Silies
Sonntag, 31.08.2014
Gelebte Nächstenliebe bei der Guatemala-Fiesta am 31.08.2014

"Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; … ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben" (Mt 25, 35f.).

Nicht treffender als mit diesen Worten kann man die Intention der Guatemala-Fiesta umschreiben. Pastor Dr. Böhne hat schon in seiner Predigt auf die Situation in Guatemala hingewiesen, die es dringend notwendig macht, dort Hilfe zu leisten, wo die Ärmsten der Armen leben.
Mitglieder und Freunde des Freundeskreis-Guatemala hatten engagiert Vorbereitungen getroffen für ein gelungenes Fest. Für das leibliche Wohl gab es Würstchen, Salate, Süßspeisen und Kuchen , gute Gespräche für das seelische Wohl. Auf dem Flohmarkt gab es auch Kleidung zum Wärmen und für die Kinder Spiele, Schminken und Badesalzherstellung.
Alle Einnahmen dieses gelungenen Festes konnten weiter gegeben werden, damit die armen Familien in San Carlos Alzatate mit Mais versorgt werden können zum satt werden und mit sonstiger notwendiger Hilfe zum Überleben.

Für alle Teilnehmenden bleibt das gute Gefühl der gelebten Nächstenliebe.

Predigt von Pastor Dr. Marcus Böhne zum Nachlesen

Sonntag, 01.12.2013
Advents-Brunch zugunsten unseres "Guatemala Projekts"

Erlös: 2.091 €

Wie in den vorausgegangenen Jahren stand der 1.Adventssonntag 2013 ganz im Zeichen unseres Projektes.
Bei einem feierlichen Gottesdienst, der unter Mitwirkung der "paulaner band" gestaltet wurde, fühlten wir uns im gemeinsamen Gebet unseren Geschwistern in Guatemala verbunden.

Weit öffneten die Gottesdienstbesucher ihre Herzen und Portemonais.
Nach der hl. Messe fand der bereits zur Tradition gewordene Adventsbrunch im Gemeindehaus statt. Auch dieser erfreut sich großer Beliebtheit und trug Dank vieler fleißiger Hände zu einem gelungenen "Miteinander" bei.


Der Erlös des Tages (über 2.000 €) wird an die Missionarin Frau Silies in Guatemala weitergereicht.
Mit dem Geld wird ein spezielles Ernährungsprojekt für unterernährte Kinder unterstützt und die von uns mit eingerichtete Pfarrklinik in Alzatate mit Medikamenten bestückt, um auch weiterhin die medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Durch die Großherzigkeit vieler Spender und Freunde des Guatemala-Projektes in unserer Gemeinde war es uns möglich in den vergangenen 15 Jahren insgesamt ca. 50.000,00 € für die vielen Aufgaben in der Missionsarbeit an Frau Silies zu überweisen.
Das heißt durchschnittlich pro Jahr sind 3.300,00€ zusammengetragen worden.
Für die Menschen in Guatemala ist dies Hilfe, die sie dringend benötigen und dankbar annehmen - für uns ein kleines Zeichen der Solidarität.
Für Ihre Gebete und Ihre Spenden sagen wir herzlich "Danke"

Der "Freundeskreis Guatemala"